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Nachschusspflicht bei BANX Trading

Der Handel mit CFDs und anderen gehebelten Produkten birgt das Potenzial hoher Gewinne und kann auch mit hohen Verlusten einhergehen. Wer mit Hebel handelt, bewegt mit relativ kleinen Beträgen Positionen, die um ein Vielfaches höher sind als die eigene Einlage. Das bedeutet, dass selbst die kleinste Kursbewegung überproportional hohen Einfluss auf die Entwicklung des eingesetzten Kapitals hat und das Pendel kann dabei in beide Richtungen ausschlagen. So sollten sich alle Trader immer der Risiken bewusst sein und nie vergessen, dass beim CFD-Trading auch hohe Verluste entstehen können.

Was passiert aber, wenn der Markt lange genug gegen den Trader läuft und die Einlage aufgebraucht wird? Diesbezüglich hat jeder Broker eigene Konditionen. In manchen Fällen wird die offene Position automatisch geschlossen, wenn die eingesetzte Summe aufgebraucht ist, bei anderen Brokern wiederum gilt die sogenannte Nachschusspflicht.

Auch über BANX Trading greift die Nachschusspflicht. Das bedeutet, dass der Trader unter Umständen dazu aufgefordert wird, neues Kapital nachzulegen. Dies geschieht, wenn die hinterlegte Margin fast aufgebraucht ist. Ist dies der Fall, erhält der Trader eine Mitteilung und wenn diese nicht eingehalten wird, erfolgt eine automatische Schließung der Position. Sowohl die Gewinne als auch die Verluste können bei CFD-Handel und beim Trading mit anderen Hebelprodukten theoretisch unbegrenzt sein und so sollte kein Trader auf das Setzen von Stops verzichten, denn sie stellen eine Art Sicherheitsnetz dar, welches das eigene Kapital vor dem freien Fall bewahrt.

Mögliche Nachschusspflicht Szenarien

Im geregelten Markt führt der Margin Call grundsätzlich dazu, dass Ihre Positionen zum aktuellem Kurs direkt geschlossen werden.
Ausnahmen können bei volatilen Märkten, Feiertagen oder über das Wochenende vorkommen.
Auch politische oder wirtschaftliche Ereignisse können zu einem Kurs-Gap führen.
Eine Kurs-Gap, also eine sogenannte „Kurslücke“ bezeichnet einen größeren Sprung in der Kursentwicklung, wo nacher der Kurs anschließend wieder normal weiter läuft.
Als jüngstes Beispiel sei hier der Kurs von EUR/CHF genannt.
Hier brach der Kurs von 1,20 EUR/CHF durch die Entscheidung der Schweizer Nationalbank, die Wechselkursbindung des Schweizer Franken zum Euro aufzuheben, innerhalb von Sekunden ein.
Der Handel konnte erst wieder nach einem Kurseinbruch von über 20 Prozent aufgenommen werden. Ein regulärer Handel in dem Währungspaar war erst wieder nach Minuten möglich.
In so einer extremst Phase kann eine offene Position erst wieder im normalen Markt Geschehen geschlossen werden.
Da über das Wochenende keine Kurse gestellt werden, findet hier kein aktiver Handel statt. Daher greift erst bei Handelseröffnung der erste Kurs für den Handel.
Auch hier können nun zum ersten Mal offene Positionen geschlossen werden.
Wenn hier nun ein größeres Gap gegen den Kunden entsteht, kann dies nach der Schließung zu einem negativen Kontostand auf dem Trading Konto führen.

Rechenbeispiel: Kauf von 10 DE30 CFD Kontrakte

Trading Strategie Steigender Kurs
Kontostand 2000 Euro
DE Geld-/Brief Kurs 12040.3/12041.3
Margin 0,5% 60 Euro
Long: Market Kauf 10 Kontrakte
Zu hinterlegende Margin 600 Euro
Eröffnungskurs 11800.3/11808.3
Verlust je Kontrakt 240 Euro
Gesamtverlust 2400 Euro
Kontostand nach Schließung 400 Euro minus