Was ist ein CFD?

Was ist ein CFD?

Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference und CFD’s gehören weltweit zu den beliebtesten Finanzinstrumenten bei privaten Anlegern. Dabei war das CFD Trading nicht immer für Privatpersonen zugänglich. Ihren Ursprung haben Differenzkontrakte im institutionellen Handel der 80er Jahre und in erster Linie wurden CFDs damals für das Hedging verwendet. Beim Hedging werden Positionen beim Handel gegen mögliche Gegenbewegungen des Kurses abgesichert. In den 90er Jahren wurde dann der Handel mit CFD’s auch dem Privathändler zugänglich und seitdem wächst die Begeisterung für diese Handelsinstrumente immer mehr.

Was genau sind Differenzkontrakte?

Bei Handel mit CFD’s werden im Grunde Finanzgeschäfte auf die Kursentwicklung eines zugrundeliegenden Basiswertes abgeschlossen. Solche Basiswerte können beispielsweise Aktien sein, Indizes, Forex-Paare und viele weitere Handelsprodukte. Wer beispielsweise CFD’s auf Aktien handelt, besitzt das Wertpapier nicht wirklich, beim Trading wird darauf spekuliert, ob der Kurs dieser Aktien oder anderer Basiswerte in naher Zukunft steigen oder fallen wird.

Der Trader profitiert dabei 1 zu 1 von der Kursentwicklung und der damit verbundenen Rendite -oder Verlustmöglichkeiten. Differenzkontrakte können sowohl auf steigende und auch auf fallende Märkte gehandelt werden und somit entstehen beim Trading zahlreiche Handelschancen. Differenzkontrakte können sowohl kurz- als auch mittelfristig gehandelt werden und vor allem Daytrader haben Gefallen an diesen Finanzprodukten gefunden.

Die Hebelwirkung der CFDs

Ein CFD stellt ein gehebeltes Finanzinstrument dar. Da bedeutet, dass der Trader mit einem CFD Positionen bewegen kann, die um ein Vielfaches höher sind als sein Einsatz. Beim CFD-Trading wird nämlich eine Margin hinterlegt, eine sogenannte Sicherheitsleistung, die einen Bruchteil des eigentlichen Positionswertes darstellt. Diese Margin hängt mit der Höhe des Hebels zusammen, der anzeigt, um wie viel Höher der eigentliche Positionswert im Vergleich zur hinterlegten Sicherheitsleistung ist.

Welche Gebühren entstehen beim CFD Handel?

Egal, ob es sich um Aktien-CFDs oder um jeden anderen Basiswert handelt, beim Handel mit Differenzkontrakten kommen auf den Trader bestimmte Gebühren zu. Mit welchen Gebühren der Trader dabei zu tun bekommt, hängt nicht zuletzt von der Arbeitsweise des Brokers ab. Market Maker verdienen beispielsweise ausschließlich an den Spreads, während bei ECN-Brokern Kommissionen anfallen. Wer seine CFD-Positionen über Nacht hält, zahlt unter Umständen Finanzierungskosten, die sich in der Regel nach dem Interbankensatz richten.

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