Profitable Handelsstrategien für Berufstätige

Handeln Sie auch neben dem Berufsalltag wie ein Profi

Trends auf Tagesbasis, welche aus einer tiefen Korrektur gehandelt werden, stellen lukrative Möglichkeiten dar. Wir stellen ein Setup vor, das sich vor allem beim Handel mit Aktien anbietet – unerheblich, ob sie es direkt handeln oder als Aktien-CFD oder Knock-out-Zertifikat.

Viele Trading-Anfänger träumen davon, irgendwann ihren Beruf aufzugeben und hauptberuflich vom Börsenhandel leben zu können. Nur ist es in den meisten Fällen nicht sinnvoll, alles auf diese eine Karte „Trading“ zu setzen, da ein solider Job Sicherheit bietet, die es im Börsenhandel nicht gibt. Das vorgestellte Setup bietet die beste Möglichkeit, einen Trade mit hohem Potenzial einzugehen.

Trenddefinition Trends bestehen immer aus Bewegung und Korrektur. Dabei sollten Sie beachten, das ein Aufwärtstrend immer aus steigenden Hochs und steigenden Tiefs besteht und ein Abwärtstrend umgekehrt aus fallenden Hochs und fallenden Tiefs. Es gilt die allgemeine Trendzählung bestehend aus initialer Bewegung 1, Punkt 2 und Punkt 3. Der Händler sollte sich ebenso über die Existenz unterschiedlicher Trendgrößen im Klaren sein. Da für das folgende Setup ausschließlich der Tages-Chart zum Einsatz kommt, ist hier vor allem die aktuellere kleinere Trendgröße für den Handel zu definieren.

Tiefe Korrektur Die tiefe Korrektur innerhalb eines sauberen Trends ist für einen professionellen Händler immer die beste Möglichkeit, einen Trade mit hohem Potenzial einzugehen. Dafür ist das Verständnis für Trends und den Sinn, der dahinter steckt, von entscheidender Bedeutung. Wichtig ist, zu verstehen, wo ein Trend gebrochen ist und wie weit eine Korrektur laufen kann, ohne dass dies passiert. Dass ein Trend am letzten Punkt 3 gebrochen ist, wissen die meisten Trading-Anfänger, welches Potenzial aber in einer Korrektur steckt, welche nur knapp daran vorbeischrammt, die Wenigsten. Als Trendhändler gehen wir davon aus, dass sich der Trend weiter fortsetzen wird, solange er sich in seinen Trendphasen sauber verhält und das natürlich auch bei einer sehr weiten Korrektur. Der Vorteil: Sollte sich der zugrunde liegende Trend wieder in Trendrichtung laufen, so besitzt die nächste Bewegung großes Potenzial und der Einstieg in diesen Trend ist für den Händler somit sehr günstig.

Das Setup im Detail Grundlage für das Setup ist immer ein sauberer Trend auf Tagesbasis. Hierbei ist vor allem die aktuelle kleinere Trendgröße von Bedeutung. Der Wert sollte nicht an seinem Allzeithoch oder Allzeittief stehen. Es ist es besonders wichtig, dass die Korrektur innerhalb des Trends besonders tief ist. Das heißt, hierbei werden erst Werte berücksichtigt, die einen Trend mit einer Korrektur von über 90 Prozent der letzten Bewegung aufweisen. Es ist immer darauf zu achten, dass die letzte Bewegung schneller verlief als die aktuelle Korrektur.
Eine zu schnelle Korrektur bedeutet immer eine erhöhte Gefahr, dass der Trend vor einem eventuellen Bruch steht. Danach sollte darauf geachtet werden, dass der Wert auf der aktuellen Korrekturtiefe anfängt zu stoppen und erste kleinere Kerzen eine Wende in Trendrichtung andeuten. Erst dann ist ein pauschaler Einstieg anzuraten. Der Initial-Stopp kommt hierbei, wie in Bild 1, auf den letzten Punkt 3 unseres zugrunde liegenden Trends und sollte im Verhältnis zum nächsten Punkt 2 ein Minimum ausmachen. Der Stopp-Loss wird – unter Beachtung von Innen- und Außenstäben – auf Tagesbasis nachgezogen. Es muss somit nur einmal pro Tag nachgeschaut werden, um Teilverkäufe zu tätigen oder den Stopp nachzuziehen.

Fazit Ist einem bewusst, wie Trends funktionieren, kann man auch nebenberuflich sehr profitabel sein. Vergleichen Sie die Setups immer mit dem Gesamtmarkt und beschränken Sie sich auf das Wesentliche wie den Kerzen-Chart und den Trendhandel.

Moneymanagement

Das Moneymanagement ist einer der wichtigsten Säulen für die Grundlage eines erfolgreichen und kontrollierten handeln an den Finanzmärkten. Es hilft dir dein Geld zu schützen und größere Verluste zu vermeiden. Leider findet dieser Teil nicht immer den nötigen Stellenwert im Trading. Hier sind einige Fragen die man sich vor dem Handel mit Echtgeld unbedingt Stellen sollte:

  • Riskierter Betrag pro Position
  • Riskiertes Gesamtpositionsrisiko
  • Investierter Betrag pro Position
  • Maximaler Verlust pro Tag / Woche

Dies sind nur einige Parameter die es zu beachten gibt. Das Moneymanagement ist ein großer Baustein im Trading welcher sehr individuell auf den persönlichen Handelsstiel und den eigenen Charakter angepasst werden sollte.

CRV

Das Chance-Risiko-Verhältnis(CRV) gibt Auskunft über das Verhältnis
zwischen dem erwarteten Gewinn und dem eingegangenen Risiko eines Trades.

Erfolgt beispielsweise der Einstieg in eine Aktie bei 50€,
das erwartete Kursziel liegt bei 70€ und der Stop-Loss bei 45€,
so haben wir eine Chance auf 20€ Gewinn und ein Risiko von 5€ pro Aktie.
In diesem Fall beträgt das CRV 4:1, wobei die 1 immer für das Risiko steht.

Je größer das Chance-Risiko-Verhältnis, desto lukrativer der Trade.

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