Geschichte des Retail Forex Handels

Forex Handel für private Trader

Seitdem es auf der Erde unterschiedliche Währungen gibt und die Menschen damit handeln, so lange gibt es im Prinzip auch den Forex Markt. Dabei lassen sich unterschiedliche Ausprägungen und Formen identifizieren, die zum einen mit den technischen Möglichkeiten aber auch mit den staatlichen Regulierungsvorschriften zusammenhängen. Anfangs haben Geldwechsler die Aufgabe übernommen, später haben sich Börsenstandorte herausgebildet, an denen Angebot und Nachfrage zusammenkamen und Wechselkurse festgelegt wurden. Neben der ursprünglichen Funktion, Geld für den Handel mit Waren in unterschiedlichen Währungsräumen zu tauschen, spielte seit jeher auch das Motiv der gewinnorientierten Spekulation eine wichtige Rolle für den Handel mit Devisen. Diese Handelsform war lange Zeit allerdings nur großen, institutionellen Anlegern, wie Banken, Fonds oder auch Staaten vorbehalten. Private Anleger konnten dagegen zwar in Wechselstuben oder bei ihrer Hausbank jederzeit ihr Geld in andere Währungen tauschen. Ähnliches galt für den Handel mit Rohstoffen wie etwa Gold oder Öl. Ein spekulativer Handel war so aber aufgrund hoher Gebühren und unpräziser Kurse nicht möglich. Dies änderte sich erst mit der Verbreitung des Internets sowie einiger Veränderungen der gesetzlichen Voraussetzungen.
Noch in den 90iger Jahren war es für Privatpersonen nahezu unmöglich, am Forex Markt mit Devisen sowie mit Rohstoffen zu handeln. Die Commodities Futures Trade Commission (CFTC), die zuständige amerikanische Regulierungsbehörde, verabschiedete in dieser Zeit einige Gesetze, die dem Aufstieg der Online Broker den Weg ebneten. Auch in Europa zogen die Behörden in der Folge nach. Mittlerweile kann jede Person mit Zugang zum Internet sich bei einem oder auch mehreren dieser Online Broker anmelden und mit relativ geringen Kosten direkt am Handel mit Währungen und Rohstoffen teilnehmen. Währungen werden dabei in Form von Währungspaaren gehandelt. Auf die Kursentwicklung von Rohstoffen kann dagegen direkt gesetzt werden. Dabei kommen starke finanzielle Hebel zum Einsatz, die auch bei kleinen Kursveränderungen hohe Gewinne aber auch beträchtliche Verluste verursachen können.

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