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Fortsetzung der Handelsgespräche im Oktober

Die vergangene Woche war geprägt von der allgemein sehr abwartenden Masse der Marktteilnehmer. Das Volumen und demensprechend die Bewegungen an den Märkten fielen gering aus – kein Wunder jedoch, stehen doch schon in der neuen Woche die nächsten wichtigen Zentralbankentscheidungen an. Insgesamt konnte der S&P500 rund zwei Prozent Gewinn auf Wochensicht verbuchen. Besonders die neusten Informationen rund um den Handelskrieg zwischen China und den USA ließen die Märkte nach oben tendieren. Chinesischen Regierungsvertretern zufolge werden chinesische Delegierte im Oktober nach Washington reisen, um die Handelsgespräche mit Amerika wieder aufzunehmen.

Was zwar vorerst positiv klingen mag, sollte jedoch mit einer ausreichenden Portion Skepsis beäugt werden. Wenn wir uns an die dutzenden Verhandlungstage aus der Vergangenheit erinnern, fällt auf, dass bis dato nie wirklich Ergebnisse zustande gekommen sind. Im Anschluss an erfolglose Verhandlungen waren vielmehr neue Zölle oder sonstige Drohungen die Regel. Dass es diesmal anders aussehen sollte, mag man kaum glauben. Die Wahrscheinlichkeit für wirklich belastbare Ergebnisse sind Experten zufolge eher gering. Trump will zu viel und China spielt auf Zeit, denn schon nächstes Jahr könnte Trump als US-Präsident abgewählt werden.

In der neuen Woche schauen alle Augen auf die EZB. Am Donnerstag steht die nächste Zinsentscheidung an. Erwartet wird, dass die Einlagezinsen für Banken bei der EZB von -0,4 Prozent auf -0,5 Prozent weiter gesenkt werden. Die Folge wären höhere Kosten für europäischen Banken, die ohnehin schon unter der andauernden Niedrigzinsphase leiden. Außerdem wird erwartet, dass EZB-Chef Draghi ein neues Anleihekaufprogramm ankündigt, um die europäische Konjunktur zu stützen. Außerdem sind folgende Termine zu beachten: der JOLTs Stellenreport aus den USA, der Inflationsbericht und der Einzelhandelsbericht ebenfalls aus den USA.

Informationen bereitgestellt von ATT-Trading

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