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Einmal mehr: Mehrbewegung erst nach Trump-Nachricht

Der Angriff auf die Allzeithochs in den US-Märkten gilt zunächst mal als gescheitert. Der Auftrieb aufgrund der versöhnlichen Töne zwischen China und den USA hat nachgelassen. Im Oktober soll es zur Fortsetzung der Gespräche kommen und Trump hatte zuletzt mitgeteilt, dass ein Deal wesentlich früher zustande kommen werde, als alle denken. Das klingt zugegebenermaßen nach einem Ablenkungsmanöver, denn Trump steckt aufgrund der Ukraine-Affäre in der Bredouille. Die Demokraten prüfen derzeit einen möglichen Machtmissbrauch Trumps, der Trump im Extremfall das Amt als Präsident kosten kann. Da kommen Trump vermeintlich positive Nachrichten ganz gelegen.

Ein wenig in den Hintergrund gerückt ist das Thema Brexit. Ende Oktober, so ist der aktuelle Stand, scheiden die Briten aus der EU aus. Bislang ist kein Austrittsvertrag in Sicht. Die EU hat signalisiert, dass die Bereitschaft, einen Deal hinzubekommen, weiterhin sehr hoch sei. Ob es am Ende zu einer weiteren Verschiebung kommen wird, ist aktuell völlig unklar. Die EU steckt ein wenig in der Zwickmühle. Einerseits hat in Europa mit Blick auf die ohnehin stockende Wirtschaft niemand Interesse an einem No-Deal-Brexit. Andererseits steht die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Vor den Forderungen der Briten einzuknicken, um irgendwie ein Abkommen hinzubekommen, sollte man sich in Brüssel nicht erlauben.

Die politische Gemengelage sorgt aktuell für äußerst zähe Märkte. Die Indizes hängen teilweise Stunde und Tage auf der Stelle und warten förmlich auf die nächste Nachricht. So geschehen auch am Freitag, als eine Nachricht die Märkte in kurzer Zeit nach unten zogen. Die USA planen womöglich, die Investition in chinesische Firmen seitens der USA einzudämmen, indem chinesische Konzerne von der Notierung an US-Börsen ausgeschlossen werden sollen. Alibaba und Co. gingen prompt auf Talfahrt.

Die neue Woche bringt gleich in der Nacht zu Montag Zahlen aus China mit sich. Am Dienstag folgt der Zinsentscheid in Australien und wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA. Am Freitag könnten die Nonfarm-Payrolls aus Amerika für Bewegung sorgen. Außerdem spricht abends FED-Chef Powell.

Informationen bereitgestellt von ATT-Trading

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