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Daytrading vs. Swingtrading

Insbesondere Anfänger verfolgen meistens den Traum vom Daytrading, am Morgen schnell ein paar Gewinne und dann zum Strand. Doch ganz so einfach ist das leider nicht. Daytrading bedeutet eröffnete Positionen direkt Taggleich vor Börsenschluss zu schließen. Man ist meist auf kleinen Trendgrößen unterwegs, hat eine hohe Tradefrequenz und dieser Handel erfordert meist eine hohe Präsenzzeit vor dem Rechner. Dem entgegen steht beim Swingtrading eine längerfristige Haltedauer, von einigen Tagen bis Wochen. Die Einstiege finden meist auf größeren Zeiteinheiten statt und diese Art des Handels erlaubt es dem Trader auch mal einige Stunden den Arbeitsplatz zu verlassen.

Das Daytrading gilt als die Königsdisziplin des Tradings, die Schwierigkeiten liegen darin, dass die Trends in den kleinen Zeiteinheiten instabiler sind und bei Trades in denen man nur kleine Bewegungen mitnimmt die Gebühren und Kommissionen einen größeren prozentualen Anteil einnehmen als bei Großen. Außerdem müssen die Handelsentscheidungen sehr kurzfristig getroffen werden, für längeres Abwägen und analysieren bleibt keine Zeit.

Dass man mit wenig Zeit für den Handel lieber auf kurzfristigen Handel umsteigen sollte ist ein Irrglaube, denn die Verwaltung der Positionen nimmt mehr Zeit in Anspruch, da man jede Position vor dem Rechner managen muss.

Das Swingtrading ist die entspanntere nicht weniger lukrative Alternative, zum Verwalten genügt es sich alle paar Stunden, oft sogar nur einmal am Tag um seine offenen Positionen zu kümmern. Die Kommissionen nehmen einem nur einen Βruchteil des Gewinnes weg und bei der niedrigen Tradefrequenz kann jeder Teilverkauf, jeder Einstieg in aller Ruhe durchdacht werden. Die Positionen können in den größeren Zeiteinheiten auch entspannt über Nacht gehalten werden und man kann so an größeren Bewegungen partizipieren. Gerade für nebenberufliche Trader ist das Swingtrading eine Möglichkeit parallel zum Hauptberuf Geld an der Börse zu verdienen ohne dabei das Privatleben gänzlich vernachlässigen zu müssen.